Worum es geht...
In meiner Freizeit gehe ich meinem Hobby dem Sporttauchen nach. Neben der körperlichen Betätigung, dem Spaß und des friedfertigen Erlebens der Unterwasserwelt, steht für mich die Suche nach verlorenen und versunkenen Gegenständen unter Zurhilfenahme eines Metalldetektors im Vordergrund.
Allein im Boden Deutschlands liegen noch rund 1600 Tonnen Gold, Silber und Juwelen. Dies errechnete eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Mainz. Ein großer Teil davon entfällt ohne Zweifel auf die Gründe deutscher Seen. Dabei ist es nicht so sehr der materielle Anreiz der in dieser Leidenschaft liegt, sondern vielmehr die Tatsache, dass die eigentliche Suche in der Regel mehr Reiz hat, als der Fund selbst.
Wer glaubt, Schätze bestünden nur aus Silber, Gold und Juwelen, der irrt, denn sogar ein gut konservierter Stahlhelm der Wehrmacht, welchen man mit den eigenen Händen aus dem Schlamm gezogen hat, ist ein stummer Zeitzeuge mit seiner eigenen Geschichte, und darf getrost wie viele andere Kulturgüter und Gegenstände unter dem Begriff "Schätze" eingeordnet werden.
Natürlich ruft diese Leidenschaft zwangsläufig diejenigen auf den Plan, denen mein Verhalten ein Dorn im Auge ist, und dieses Vorgehen als Umweltzerstörung und Naturschändung bezeichnen, und Taucher ja eigentlich Naturfreunde und Naturschützer sein sollten, die möglichst keinen Schlamm aufwirbeln.
Diese Einstellung ist etwa genauso logisch wie die mancher Radfahrer, dass alle Autofahrer potentielle Umweltmörder seien. All denen möchte ich versichern, dass die ökologischen Schäden, die ich mit meinem Handeln angeblich anrichte, geringer sind, als wenn ein Club einen Tag einen See betaucht, oder eine Tauchschule mit Anfängern einen Freiwasserkurs beginnt. Genaugenommen trage ich mit meinem Hobby zum Umweltschutz bei, denn im weiteren Sinne ist eine Unterwasser-Schatzsuche nichts anderes als eine >>Entrümpelung<<.
Sinn und Zweck dieser Seite ist es, sowohl über eines der schönsten Hobbys zu informieren, das es neben dem Tauchen noch gibt, als auch meine Funde, und ggf. die Funde meiner Freunde zur Schau stellen zu können.
Oliver Devey
Newsblog
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